1864 – 2012: Vereinsgeschichte

Hier nur die wichtigsten Markierungssteine entlang einer Vereinsgeschichte von nun mehr 148 Jahren ...


1864 – 1910
Recht summarisch sind die schriftlichen Zeugnisse aus den ersten Jahrzehnten der Musikgesellschaft, wie die Musikvereinigung ursprünglich hieß. Vom Mitwirken bei Weihnachtsfeiern und Dirigentenwechsel, von der Teilnahme an Musikfesten und Wertungsspielen wird berichtet. Kleinere Konzerte von Biberach bis Friedrichshafen, bei denen durch „Tellersammlungen der bedürftigen Kasse einige Mittel zugeführt wurden“, werden erwähnt.


Das Bild aus dem Jahr 1870 zeigt die Gründungsmitglieder der „Musikgesellschaft Aulendorf“: Butscher, Seybold, Störk, Rist, Bohner, Kellermann, Maucher (von links nach rechts). Malermeister Kellermann war der erste Dirigent der kleinen Blaskapelle.

1911
Es ist aus den Protokollen nicht ersichtlich, warum die Musikgesellschaft in eine schwere Krise geraten war. Der Dirigent war ausgeschieden, und die Kapelle „wurde einige Zeit lahmgelegt, denn es wollte auch keines der seitherigen acht Mitglieder etwas mehr hierin tun“. Als Retter erwies sich der damalige Militärverein, der sich um den musikalischen Rahmen seiner Veranstaltungen sorgte. Der Vorsitzende dieser Vereinigung lud die Musiker zu einer Zusammenkunft ein. Schultheiß Bammert kam dazu und „fand anregende Worte zur Aufmunterung, Hebung und Vergrößerung der Musikgesellschaft“, die unverhoffte Begeisterung auslösten. Ein neuer Dirigent wurde gewählt und von neuem “mit allen Kräften gearbeitet, um die Kapelle wieder in die Höhe zu bringen“. Die Musikerzahl stieg auf zwölf an. Eine Krise war überwunden. Es sollte nicht die letzte in der langen Vereinsgeschichte bleiben.

1913
Dieses Mühen zahlte sich schon nach zwei Jahren aus: „Die junge, aber gut geschulte Kapelle wagte sich zum Preisspiel beim III. Verbandsmusikfest in Friedrichshafen, woselbst ein 1. Preis errungen wurde.“ Bei ihrer Rückkehr wurden die Musiker mit Böllerschüssen und Hurra-Rufen am Bahnhof empfangen, zum „Löwen“ geleitet und dort mit Lobreden besonders begrüßt. Die Stadt verwahrt die Rechnungen von diesem Empfang: Für 5 ½ Pfund Böllerpulver musste das Rathaus 4,50 Mark berappen, für den Böllerschützen 4 Mark und für die Musiker 103 Biere zu je 12 Pfennig und 19 Würste mit Salat zu je einer halben Mark, machte zusammen 21,86 Mark. Dem Dirigenten wurde ein Braten mit Salat serviert, kostete die Gemeinde 1,10 Mark. Das hatte er auch redlich verdient, den nach dem „Aulendorfer Tagblatt“ vom 21. Juli hatte er seine Musiker zum Wertungsspiel „wie ein Feldherr zum Kampf geführt“. Die Kapelle zählte bereits 20 aktive Mitglieder.

1914-1918
Der Krieg beeinflusste immer mehr und immer stärker alle Bereiche des Lebens und bestimmte auch das der Musikgesellschaft: „Es wurde eine große Anzahl unserer Mitglieder unter die Fahne gerufen ... und wir konnten nur noch mit wenigen Musikanten ausrücken, und zum Schluss war es gar nicht mehr möglich.“

1918
Aber gleich nach Kriegsende gestaltete sich im Dezember eine Begrüßungsfeier für die heimgekehrten Soldaten zu einem neuen Anfang der Musikgesellschaft: ... war doch die ganze Versammlung von einem schönen, harmonischen Einklang, und sämtliche Mitglieder waren getragen von dem Geiste, ihre ganze Kraft in Zukunft der edlen Musika zu weihen...“ (aus einem Zeitungsbericht).

1922
Doch nach vier Jahren war dieser zupackende Elan anscheinend schon wieder erlahmt. Wieder verraten die Protokolle nichts über die Ursache einer „langen Tätigkeitspause“ und warum eine Mitgliederversammlung“... ein nicht ganz zufriedenes Bild zeigte, immer erregter wurde und ohne zufriedenes Resultat aufgelöst werden musste“. Bei einer weiteren Zusammenkunft war aber „die Stimmung wieder eine gute“. Ein neuer Vorstand und Dirigent wurden gewählt und der Tiefpunkt war überwunden.


Musikverein Aulendorf 1922, Dirigent Karl Späth

1923
Das Protokoll verzeichnet das erste Neujahrskonzert, damals noch im „Löwensaal“. Seitdem, die Kriegsjahre von 1939-1945 ausgenommen, eröffnet die Musikkapelle mit ihrer Musikdarbietung am 1. Januar den Aulendorfer Veranstaltungskalender. Was den Musikfreunden dabei geboten wird, hat sich schon längst von der Unterhaltungsmusik zum anspruchsvollen Konzert gewandelt.

1924
Am 18. Juni „paukte und trompetete es an allen Ecken und Enden den ganzen lieben langen Tag in Aulendorf“ (aus einem Zeitungsbericht): Ein Bezirksmusikfest mit Wertungsspiel, über 20 Kapellen beteiligten sich daran, Festumzug, Konzertdarbietungen, und Preisverteilung fand statt. Recht stimmungsvoll und romantisch fand der festliche Tag mit einer „italienischen Nacht bei feenhafter Beleuchtung“ seinen Abschluss.


Musikverein Aulendorf 1929, Dirigent Franz Reichle

1933-1945
Es gibt keine Protokolle aus dieser Zeit, doch lässt sich das Vereinsleben in dieser Zeit leicht rekonstruieren: Gleichschaltung der Lebensbereiche, auch der Volksmusik, Eingliederung der Musikkapelle in die SA, Ausrücken in Uniform an den Staatsfeiertagen, bis der 2. Weltkrieg jedes Vereinsleben lahm legte.

1947
Im Gasthaus zum Reiter wurde am 18. Januar die Musikkapelle als einer der ersten Vereine von Aulendorf wieder neu gegründet. Einen Monat darauf begannen auch die Proben.

1951
Aulendorf erhält die Stadtrechte, und die Musikgesellschaft nennt sich von nun an Stadtkapelle.


Früh übt sich ... 1955 beteiligte sich die Stadtkapelle beim großen Narrensprung in Cannstatt. Der kleine Hilfsdirigent von damals leitete von 1974 – 1998 (??) die Stadtkapelle als Dirigent.

1964
100 Jahre sind im Leben eines Musikvereins eine lange Zeit. Grund also genug, diesen Geburtstag festlich zu begehen. Die Stadtkapelle feierte ihn im Rahmen des 7. Bezirksmusikfestes „Bodensee-Allgäu“. Der Leser kann sich ein Bild von dem Musizieren an diesen Tagen in Aulendorf machen, wenn er bedenkt, dass über 50 Musikkapellen in die Stadt gekommen waren.

1976
Das erste Weinfest der Stadtkapelle mit der badischen Weinkönigin begründete eine neue Tradition im Aulendorfer Festkalender.
Erste Kontakte zur Stadtkapelle Burkheim wurden geknüpft.

1977
Ein Höhepunkt in der an Ereignissen reichen Geschichte der Stadtkapelle war die Brasilientournee vom 20. Juli bis 6. August: Ein Fest der Freude und der Freundschaft, aber auch sehr strapaziös. Bei nicht weniger als neun Auftritten wurden die Aulendorfer Musiker von den Brasilianern begeistert gefeiert.

1982
Erstes Zeltlager der JUSTA (Jugend-Stadtkapelle).
Die Justafahne gibt es heute noch!! Auf dem Fahrrad Rudi Gaißer!
Auf dem Fahrrad Rudi Gaißer!

1984
Fridl Schoch, Dirigent der Stadtkapelle, wurde zum Bezirksdirigenten gewählt.

Quelle der Vereinsgeschichte bis 1984 stammt hauptsächlich aus der Festschrift zum 10. Bezirksmusikfest 1989 – die Texte verfasste Herbert Hasenmaile.

1988
Fasnet in Aulendorf – man trägt noch die braunen „Tiertrieber“ – Mäntel

1989
Das 10. Bezirksmusikfest „Schussen“ findet in Aulendorf statt.
Zu diesem feierlichen Anlass bekommt die Stadtkapelle die PRO MUSICA – Plakette überreicht.


Die Stadtkapelle im Jubiläumsjahr 1989 vor dem alten Aulendorfer Rathaus

PRO MUSICA – Plakette und Urkunde

1990
Die Stadtkapelle bekommt neue Uniformen, nachdem die Alte ausgedient hatte. Diese Uniform ist bis zum heutigen Tage im Einsatz und passt vom Stil her auch noch in die heutige Mode.

Die Stadtkapelle gründet eine eigene Jugendkapelle, die von Peter Jans geleitet wird.

Die Stadtkapelle beteiligt sich am Wertungsspiel in Waldburg. Mit dem Pflichtstück „Ein Sommerfest“ und dem Selbstwahlstück „Toccata for band“ erhält sie einen 1. Rang mit Auszeichnung.

Außerdem ist sie beim Musikfest in Bergatreute dabei und erspielt sich dort in der Höchststufe einen 1. Rang mit Belobigung. Mit dem Pflichtstück „Alleweil ein wenig lustig“, sowie dem Selbstwahlstück „Three caprices for Band“ kam es zu diesem Ergebnis.

1992
Serenadenkonzert zusammen mit der Musikkapelle Blönried-Zollenreute, dem Musikverein Tannhausen und dem Fanfarenzug Aulendorf. Außerdem waren etliche Aulendorfer Chöre mit von der Partie.
Serenadenkonzert

Die Stadtkapelle unternimmt einen mehrtägigen Ausflug in die französische Partnerstadt Conches.

1994
Die Stadtkapelle beim Traditionellen Neujahrskonzert in der Aulendorfer Stadthalle


Die Stadtkapelle mit den neuen Fasnetsmänteln

Die Stadtkapelle bei einem Auswärtsbesuch der Narrenzunft Aulendorf. Hier zum ersten Mal mit den neuen Fasnetsmänteln, aber noch mit gelbem Pulli oder Schal.

Beteiligung der Stadtkapelle beim Wertungsspiel in Obereschach. Dort erreicht man in der Oberstufe mit dem Stundenchor „Studio 1“ ein „Sehr gut“.

Auch in Neuravensburg tritt die Stadtkapelle beim Wertungsspiel an.


Justahütte 1994


Die Stadtkapelle unter Leitung ihres Dirigenten Fridl Schoch beim Platzkonzert nach einem Umzug durch San Remo.

Wochendausflug zum Burkheimer Weinfest. Die Stadtkapelle gestaltet den Frühschoppen am Sonntagmorgen.

Ausflug der Stadtkapelle nach Österreich. Auf dem Inn bei Heiming geht es zum Rafting.


1999
CD-Aufnahme „Aulendorf klingt“ – Stadtkapelle spielt dafür die „Jubelklänge“ von Ernst Uebel .

Die Stadtkapelle beteiligt sich beim Wertungsspiel im Rahmen des Kreisverbandsmusikfest in Bad Wurzach. In der Oberstufe erreicht sie mit der Darbietung von „Omisoka“ und dem Stundenchor „City Impression“ ein „Sehr gut“.


Die Stadtkapelle Aulendorf 1999 im Innenhof des Aulendorfer Schlosses (Dirigent Karlheinz Vetter, 1. Vorsitzender Franz Schoch, 2. Vorsitzender Manfred Mock)

Die Jugendkapelle tritt beim Jugendkritikspiel an und erhält für das Vorspiel von „Fantasie über ein Vesperlied“ ein „sehr gut – gut“.

2000
Helmut Heydt jun. übernimmt die Nachfolge des ersten Vorsitzenden Franz Schoch, der 14 Jahre lang mit Leib und Seele Vorstand der Stadtkapelle Aulendorf war.
Franz Schoch wurde zum Ehrenvorsitzenden der Stadtkapelle Aulendorf ernannt.
Zweiter Vorstand wird Robert Birnbreier.


Franz Schoch

Franz Schoch wird Ehrenvorstand der Stadtkapelle

Ulrich Triebel wird neuer Dirigent, da Karlheinz Vetter berufsbedingt nach Kressbronn wechselt.

Mit dem Weggang übernimmt Matthias Dorner die Leitung der Jugendkapelle.

2001
Kurt Mütz, Lorenz Kleiner, Richard Frey und Walter Mayer werden zu Ehrenmitgliedern der Stadtkapelle Aulendorf ernannt, da sie seit 50 Jahren und mehr aktiv bei der Stadtkapelle sind.


Kurt Mütz, Lorenz Kleiner, Richard Frey und Walter Mayer

Josef Jülg feiert seinen 70. Geburtstag und lädt die Stadtkapelle aus diesem Anlass in seine badische Heimat nach Oberkirch- Tiergarten ein.


Josef Jülg

2002
Christian Pfäffle feiert als ältester aktiver Musiker der Stadtkapelle seinen 80. Geburtstag im Kreise aller Musikerinnen und Musiker.
Christian Pfäffle

Hermann Stehle wird neuer Dirigent der Stadtkapelle.

Eine Konzertreise führt die Musiker nach Ungarn.

2003
80. Neujahrskonzert der Stadtkapelle Aulendorf e.V.

Ehrung für 70 Jahre aktives Musizieren
Außergewöhnliche Ehrung bei der Stadtkapelle Aulendorf
Sei 70 Jahre spielt Christian Pfäffle bei der Stadtkapelle


Josef Mütz, Christian Pfäffle, Helmut Heydt

Zugegeben, es gibt nur selten Vereine wie die Stadtkapelle, in denen jung und alt so eng aneinander musizieren und natürlich auch kameradschaftliche Feste miteinander feiern.
Doch dass ein Musiker 70 Jahre lang aktiv, und dann noch das (gewichtmäßig) schwerste Instrument, den Bass, spielt, ist schon sehr selten.
So selten, dass Kreisverbandsvorsitzender Josef Mütz, der Christian Pfäffle beim Neujahrskonzert ehrte, bis ins Jahr 1903 zurückblättern musste, um eine ähnliche Leistung zu finden. Oder so ein Original wie Christian Pfäffle gibt es eben nur alle 100 Jahre.
Als 1933 alle Jungs die Uniformen der Hitlerjugend erhielten, wollte der kleine Christian natürlich auch eine, doch Vater Pfäffle sagte Nein. Das kleine Schlitzohr Christian nahm dann den Weg über die damalige Musikgesellschaft Aulendorf, und kam somit auch zu seiner Uniform.
Christian Pfäffle war fortan nicht mehr weg zu denken von der Stadtkapelle. Allein die Tatsache das Pfäffle seit über 55 Jahren bis heute Kassenprüfer ist, spricht Bände.
Unvergessen für viele (auch schon pensionierte) Musiker sind sicher die Feste in seinem Kirschengarten, die er organisiert und mitgefeiert hat.
Unter „Standing Ovation“ und natürlich dem Aulendorfer Kutterläufer erhielt Pfäffle die Ehrennadel in Gold für 70 Jahre und die dazugehörige Urkunde des Deutschen Blasmusikverbandes aus den Händen des Verbandsvorsitzenden Josef Mütz.
Die Stadtkapelle wird diese außergewöhnliche Ehrung bei Ihrem Kameradschaftsabend am 25.01.03 ein zweites Mal mit Ihrem Christian gebührend feiern.
Quelle: HP des KV Ravensburg


Wie jedes Jahr zweimal im Mai - Prozession zur Kommunion

Hüttenaufenthalt in Raggal – Ältester Teilnehmer war Josef Jülg!!
"Hüttenteam"

Heinz Holderried wird zum Ehrenmitglied der Stadtkapelle Aulendorf, da er nun auch schon 50 Jahre mit der Blasmusik verbunden ist.Heinz Holderried und Josef Mütz

Die Musikgesellschaft Brass Band Haupwil ist zu Besuch in Aulendorf.

2004
Josef Jülg wird zum Ehrenmitglied der Stadtkapelle Aulendorf, da er nun schon 50 Jahre lang die Klarinette spielt.

Die Stadtkapelle reist nach Hauptwil in der Schweiz, um dort ein Doppelkonzert zusammen mit der Musikgesellschaft Brass Band Hauptwil zu gestalten.

2005
Mit Auszügen aus dem Neujahrskonzert bestreitet die Stadtkapelle zusammen mit der Stadtkapelle Markdorf ein Doppelkonzert am Bodensee.

Beim Showwettbewerb in Ebenweiler wird die Darbietung der Stadtkapelle von einer Jury, wie auch vom Publikum klar auf Platz „Eins“ gewählt.

Wertungsspielerfolg beim 30. Verbandsmusikfest in Haisterkirch: Die Stadtkapelle Aulendorf mit ihrem Dirigenten Hermann Stehle nahm nach längerer Pause wieder an einem Wertungsspiel teil. In der Oberstufe erspielte sich das Orchester mit dem Selbstwahlstück "Ross Roy" von Jakob de Haan und einem Stundenchor die zu vergebende Bestnote mit „hervorragendem Erfolg teilgenommen“.


Die Stadtkapelle beim Umzug durch Haisterkirch


Dirigent Hermann Stehle wird von seinen Musikern auf Händen getragen

 

Ausflug nach Burkheim am Kaiserstuhl – Verbindungen zur Stadtkapelle Burkheim bestehen nunmehr seit 29 Jahren


Mit einem Traktor ging es durch die Weinberge


In Bestform gestaltet die Stadtkapelle den sonntäglichen Frühschoppen des Burkheimer Zwiebelkuchenfestes.

 

2006
Die Jugendkapelle hat am 8. April 2006 beim „Tag der Bläserjugend“ des Blasmusikkreisverbandes Ravensburg in Ebersbach die Note „mit sehr gutem Erfolg teilgenommen“ erzielt.


Unter der Leitung von Dirigent Matthias Dorner war die Jugendkapelle beim Wertungsspiel in der Mittelstufe mit dem Pflichtstück „Pasadena“ von Jakob de Haan, sowie dem Selbstwahlstück „Tokyo Adventure“ von Luigi di Ghisallo angetreten.

Im Mai gab die Stadtkapelle wieder ein Kirchenkonzert in der Pfarrkirche St. Martin. Dabei gab es außer dem Gesamtorchester auch Ensemblebeiträge der verschiedensten Register der Stadtkapelle zu hören.

Zwei aktive Ehrenmitglieder feierten ihren 75. Geburtstag

Im Februar feierte unser Hornist Kurt Mütz im Kreise seiner Familien, den Alphornbläsern und seiner Musikerkameradinnen und Musikerkameraden der Stadtkapelle seinen 75. Geburtstag.

 
Hornist Kurt Mütz
  Klarinettist Josef Jülg

Im September feierte unser Klarinettist Josef Jülg seinen 75. Geburtstag. Dazu lud er alle Musikerinnen und Musiker der Stadtkapelle ins Rad ein.

2007
Drei Urgesteine der Stadtkapelle werden für ihre 60 Jahre aktives Musikersein geehrt

Nach 13 000 Ehrungen in 30 Jahren seines Ehrenamts im Blasmusikkreisverband Ravensburg hat Josef Mütz es noch nie erlebt, dass er drei altgediente Musiker für jeweils 60 Jahre auf einen Streich ehren durfte. „180 Jahre auf einen Haufen – obwohl man es den Dreien überhaupt nicht ansieht!“ Diese drei, immer noch aktiven Musiker, sind Lorenz Kleiner an der Querflöte, Kurt Mütz am Waldhorn und Richard Frey mit seinem Tenorsaxophon.
Mit besonderer Freude überreichte Mütz diesen großen Vorbildern des Ehrenamtes von Seiten des Blasmusikverbands die nicht alltägliche Ehrung in Form der Ehrennadel in Gold mit Diamant und Brief.


Richard Frey (Saxophon), Lorenz Kleiner (Querflöte) und Kurt Mütz (Waldhorn)


Der Kreisverbandsvorsitzende Josef Mütz wusste einiges zu berichten Richard Frey, der zu Beginn Posaune spielte war lange in der Vorstandschaft, übernahm außerdem die ehrenamtliche Aufgabe den Stadtkapellennachwuchs auszubilden, war ein fachkundiger Instrumentenwart, denn er kannte sich aus und konnte viele Dinge auch selbst reparieren, er war und ist halt der kleine „Lange“ von Aulendorf. Unvergesslich seine Solos in der Kirche und die Jahre des Tanzorchesters, bei dem er von Anfang an mit vollem Einsatz dabei war.
Auch Lorenz Kleiner war einer, der immer da war, wenn es galt anzupacken.
Viele Jahre war er in der Vorstandschaft, meist zuständig für die Kasse, so auch heute noch als Kassenprüfer. Mit seiner Querflöte ist er eine wichtige Stütze im Seniorenorchester des Kreisverbands.
Kurt Mütz, der das Waldhorn bläst, hat in seiner langen Vereinszugehörigkeit viel Zeit und Geld in sein Hobby investiert. Auch er war in der Vorstandschaft, in den vielen Jahren als Inventarverwalter lag ihm die besondere Pflege der Uniformen am Herzen.

Beim 33. Kreisverbandsmusikfest in Altshausen erspielte sich die Stadtkapelle Aulendorf mit ihrem Dirigenten Hermann Stehle beim Wertungsspiel das Prädikat mit „sehr gutem Erfolg teilgenommen“. In der Oberstufe beteiligte sich das Orchester mit dem Selbstwahlstück "Alpina Saga" von Thomas Doos. Als einzige Kapelle hatte man sich für den Stundenchor entschieden. Dies war der „Colorado River“ von Kees Vlak.

Der Stadtkapelle ihr ältestes Ehrenmitglied Christian Pfäffle feiert seinen 85. Geburtstag


Da gesundheitlich angeschlagen wurde Christian Pfäffle zu seinem 85. Geburtstag nur von einer kleinen Besetzung der Stadtkapelle zu Hause mit einem Ständchen überrascht. Neben Musik übergab man auch einen Vesperkorb und eine Glückwunschkarte mit den Unterschriften aller Musiker.

2008

Auch im 85. Jahr, hat das Konzert der Stadtkapelle am Neujahrstag nicht an Bedeutung und Glanz verloren. Im Gegenteil, man ist in unserer schnelllebigen Zeit einer Tradition, der Blasmusik, verbunden geblieben und hat diese dem Wandel der Zeit angepasst. So hat sich die Jugendkapelle als fester Bestandteil im Neujahrskonzert etabliert und übernimmt, nun auch schon traditionell, den Beginn des Konzertabends.
Das erste Neujahrskonzert fand 1923, damals noch im Löwensaal, statt. Seitdem, die Kriegsjahre von 1939-1945 ausgenommen, eröffnet die Stadtkapelle mit ihrer Musikdarbietung am 1. Januar den Aulendorfer Veranstaltungskalender.


Stadtkapelle beim 85. Neujahrskonzert im Jahr 2008

Die Jugendkapelle unter der Leitung von Dirigent Matthias Dorner hat am 26. April 2008 beim „Tag der Bläserjugend“ des Blasmusikkreisverbandes in Ravensburg in der Mittelstufe mit dem Pflichtstück „Belvedere“ von Klaus-Peter Bruchmann, sowie dem Selbstwahlstück „Take Center Stage“ von Douglas Court die Note „mit sehr gutem Erfolg teilgenommen“ erzielt.

Jugendkapelle beim Wertungsspiel im Konzerthaus in Ravensburg

Hermann Stehle hört nach sechsjähriger erfolgreicher Dirigententätigkeit bei der Stadtkapelle Aulendorf aus beruflichen Gründen nach dem Schlossfest im August 2008 auf.

Ab 1. September 2008 übernimmt Horst Dölle, der schon seit über 40 Jahren Musiker bei der Stadtkapelle ist, das Amt des Dirigenten. Weiterhin ist er im Blasmusikkreisverband Ravensburg als Bezirksdirigent „Schussen“ und als Beauftragter des Ministeriums für die Kooperation Schule – Verein tätig.

2009

Unter ihrem neuen Dirigenten Horst Dölle hat die Stadtkapelle Aulendorf beim traditionellen Neujahrskonzert in der Aulendorfer Stadthalle das neue Jahr wieder schwungvoll eröffnet.


Die Jugendstadtkapelle unter der Leitung von Dirigent Matthias Dorner hat am 16. Mai 2009 beim Wertungsspiel anlässlich des „8. Tag der Bläserjugend“ des Blasmusikkreisverbandes in Ravensburg in Bad Wurzach teilgenommen. In der Unterstufe sind sie mit dem Selbstwahlstück „Young Life“ von Manfred Schneider und dem Pflichtstück „Shalom“ von Phillip Sparke angetreten und mit dem Prädikat "mit sehr gutem Erfolg teilgenommen" ausgezeichnet worden.

Jugendstadtkapelle beim Wertungsspiel im Kurhaus in Bad Wurzach

2010

Die Stadtkapelle Aulendorf e.V. nahm beim 37. Kreisverbandsmusikfest in Ziegelbach am Wertungsspiel für Konzertmusik unter der Leitung von Dirigent Horst Dölle teil und wurde mit der Bestnote "mit hervorragendem Erfolg teilgenommen" in der Kategorie 4 (Oberstufe) ausgezeichnet. Als Selbstwahlstück lag die Ouvertüre „Springtime in Berlin“ des niederländischen Komponisten Kees Vlak auf, als Stundenchor wurde zudem eine musikalische Reise namens „Norway Impressions“ von Alfred Bösendorfer dargeboten.

2011

Auch das 147. Vereinsjahr startete wieder mit dem Traditionellen Neujahrskonzert am 1. Januar 2011, das von der Jugendstadtkapelle unter der Leitung von Matthias Dorner und der Stadtkapelle unter dem Dirigat von Horst Dölle gestaltet wurde.

 

Die Stadtkapelle Aulendorf war mit dabei, als am 25. Juni 2011 in Bad Waldsee von den Highland Pipes and Drums of Waldsee das "2nd Waldsee-Tattoo 2011", ein urschottisches Event, veranstaltet wurde. Es war für alle Beteiligten ein unvergessliches Erlebnis!


2012


Mit vorverlegtem Beginn startete die Stadtkapelle mit ihrem traditionellen Neujahrskonzert am 1. Januar 2012 bereits um 17 Uhr erfolgreich ins neue Vereinsjahr.
Die Jugendstadtkapelle wurde hierbei erstmals von einer Doppelspitze geleitet. Neben Matthias Dorner, der mit diesem Neujahrskonzert auf bereits zehn erfolgreiche Neujahrskonzerte mit der Jugendstadtkapelle zurückblicken konnte, war es die Klarinettistin Anna-Maria Rimmele, die nach erfolgreicher C1-Prüfung als erste Frau den Taktstock in die Hand nahm und die Jugend mit dirigierte.



Mitgliederwerbung im Jahr 2012


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